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Sunday, 21 September 2014

Mini Maker Faire

Heute war es dringend an der Zeit sich mit was anderes als Hausplanung, Nähmaschinen & Co. rumzuschlagen und bei der Arbeit bin ich auf den Mini Maker Faire in NL aufmerksam geworden. In der Firma ist es als ein 'Erfindermarkt' beschrieben worden und als klar war, dass das Continium ihre Finger mit im Spiel hatte, war ich mir sicher, dass es auch was für die Kids sein würde. 

Es war wirklich eine interessante Ausstellung. Vom Handwerk bis hin zur 3D-Drucker Technik war alles mögliche vertreten. Vor allem gab es wieder etliche MitMachStationen für die Kinder. 

Der Anfang machte eine riesen große Murmelbahn,  dass die Kids per Knopfdruck steuern konnten - das macht alleine beim Zuschauen Spaß!

 
Eine Mischung aus Plastikbänder, Heisskleberpistole und Fensterbildfarben: mit den klobrigen Handschuhen war es ein bisschen umständlich seinen Namen zu schrieben, aber ich habe auch mit Window Colour schon meine Probleme, da hat Sohn #2 Höchstleistungen mit seinem Namen schreiben erbracht!
Nach dem Abkühlen kann man das Bild (Schriftbild) ganz einfach vom Papier lösen. Hohen Spaßfaktor bei den Kids und wenn die Technik ein bisschen ausgereifter ist, könnte es wirklich was werden...

Als wir fasziniert zugeschaut haben wie fest Plastik werden kann nachdem es bei 70°C geschmolzen wurde, schlich ein Schlangenroboter mit Kamera auf den Rücken zwischen unsere Beine hindurch! Little Miss Madam war hin uns weg: es bewegte sich, es hatte bunte Lichter, es machte komische Geräusche - ergo: sie will es haben ;o)


Überall wurden die verschiedensten Workshops angeboten. In eine Ecke haben Kinder Schrubber-Roboter gebaut, in der anderen wurde gemeißelt was das Zeug hält. Im Aussenbereich gab es einen Pavillon in dem Kinder kaputte Geräte und anderen Kram auseinanderschrauben konnten und dann nach eigener Vorstellung was neues daraus 'erfinden' dürften. 

Somit hat Sohn #2 einen Lampen-Schallplatte-Hängedeko-Element mit nach Hause genommen und Sohn #1 dürfte ein bisschen Basiskram (wie Lautsprecher) mit nach Hause zum Weiterverarbeiten einpacken. Sogar Little Miss Madam hantierte mit einem Schraubenzieher und Zange herum (und suchte sich natürlich das einzige Pinkes aus den Schrottkisten dafür heraus...)




Die RWTH war auch mit ihrem FabLab vertreten und demonstrierten u.A. einen 3-D Scanner zum Nachbauen. Gegenüber war ein mit Smartphone gesteuerten Hau Den Lukas, aber auch einen Tisch gegen den man erstmals gewinnen musste!


In Erinnerungen schwelgen konnte ich als ich den verlinkten Game Boy mit dem original Super Mario Spiel gesehen habe! Das Game Boy ist an einem Flachbildschirm verkabelt worden und mit einem original Steuereinheit von Anfang der 90er zu bedienen gewesen. Hammer... Und: ich kann es noch ;o) Ich habe auch noch ordentlich Mitleid von den Jungs bekommen, kaum zu glauben dass wir damals so technisch unterentwickelt überlebt haben ... *gg*


Überall gab es Ständer mit Schmuck aus Platinen, Stecker und sonstigen Elektroschrott. So kann man aus Schrott richtig schöne Sachen machen (okay, schön für Leute wie ich, die einen Herz für kaputte Platinen haben).


Altes wird neu aufgemöbelt, so wie diese dünne Plastikscheiben die man miteinander zu verschiedensten geometrische Formen stecken konnte. Sogar unser Fast-Teenie Sohn #1 hat man schwer von diesem Tisch wegbekommen.


Es gab auch noch vieles mehr zum anschauen und zu bestaunen. Alleine Husband fand es etwas zu technisch (!), aber wir anderen hatten unseren Spaß. Also, wenn ihr solche Ausstellungen gerne besuchen würdet, kann ich es nur weiterempfehlen. Die Mini Maker Faires gibt es wohl weltweit, also vielleicht auch bald bei euch in der Nähe!

Allerdings war mein persönliches Highlight etwas ganz und gar untechnisches: 
ich habe eine 'alte' Schulfreundin wiedergetroffen. Ja, das ist für jeden (meistens) ein Highlight, so ganz unverhofft aufeinander zu treffen, aber bei mir ist das was meine britischen Schulfreundinnen angeht fast eine Unmöglichkeit. Wir waren alle auf etlich vielen Schulen (berufsbedingt durch unsere Vätern) teilweise auf der Insel und teilweise in sämtliche Ecken Deutschlands. 
Diese Schulfreundin habe ich das letzte Mal mit 16 Jahren gesehen, sie ging nach England zurück und ich zog woanders in Deutschland weiter. Wir haben uns jahrelang nicht mehr gesehen und dann heute, in den Niederlanden, treffen wir uns wieder(!).
Sie ist durch den Job ihres Mannes jetzt erstmals in NL, und witzigerweise wohnen wir keine 20 Minuten voneinander entfernt. Das schreit ja förmlich nach noch ein Treffen!

Die Welt ist klein, auf jeden Fall kleiner als wir es meistens wahrnehmen.

Saturday, 26 July 2014

Das B-Werk

Das B-Werk Besseringen ist nur Sonntags zu besichtigen. Zum Glück ist uns das an unserem Urlaubs-Sonntag auch aufgefallen, sonst hätten wir es nur von außen angucken können. Auch wenn unsere Kids am liebsten den ganzen Tag auf dem Bauernhof verbracht hätten, ein bisschen was Geschichte & Co. wollten wir Eltern schon erleben.

Das B-Werk liegt an eine 'gut befahrene Straße' und ist fast unscheinbar. Aber das war wahrscheinlich auch die Idee dahinter. Das B-Werk Besseringen  war damals einer der am besten ausgestatteten Bunkeranlagen des Westwalls und die ganze Anlage verteilt sich auf 3 Ebenen in dem 44 Räume ihren Platz finden. Das 'B' bezieht sich übrigens auf die Wandstärke des Bunkers: ganze 1,5m stark (die Decken übrigens auch)!

Heute dient das B-Werk als Museum und als Mahnmal. Und auch wenn Sohn #1 und #2 noch nicht so viel über das 2. Weltkrieg wissen - Erzählungen von Ur-Omas und Ur-Opas mal außen vor gelassen - fanden wir doch, dass die Kids da mit sollten. Einen tatsächlichen Rundgang der Geschichte ist doch viel informativer und plastischer als Zeichnungen in Bücher und Filme auf dem Schulfernseher...

Betreut wird das B-Werk durch dem Heimatverein der Stadt Merzig. Hinter dem Wachhäuschen wurden wir sehr freundlich von einem der Vereinsmitglieder begrüßt und auf mögliche Gefahren im Bunker (herausstehende Metalteile von Decken, Wänden und sogar im Boden, etc.) hingewiesen und bekamen dann einen Flyer in der Hand gedrückt. Im Flyer wurde sehr detailliert und für unsere Jungs verständlich erklärt, wie, wo und was da zu sehen ist bzw. was es früher da zu sehen gab. Und dann noch den Hinweis, die Besichtigung besser auf dem Bunker zu starten. Leider habe ich vergessen Fotos von 'auf dem Bunker' zu machen - so fremd war der Gedanke dass aus diese Öffnungen Flammenwerfer gearbeitet haben oder Granaten rausflogen ... 

Ein Hinweis von mir für Touries mit Kleinkinder: ich persönlich würde nicht auf eine Tragehilfe verzichten wollen wenn man das B-Werk von Innen besichtigen möchte. Ich hatte Little Miss Madam im Tragetuch auf der Hüfte, da war eigentlich nur der Ein- und Ausstieg ein wenig kniffelig gewesen (steile Betontreppen und niedriger Eingangshöhe). Aber mit Husband's Arm zum Drankrallen ging es. 
In den AGBs steht u.A., dass man bitte nicht die Wände etc. anfassen soll, wäre doch jahrzehntelang Staub drauf gesammelt. Deswegen und wegen den ganzen Stolperfallen (die für uns doch nicht so unübersehbar waren wie befüchtet) war ich froh die Kleine gut und fest am Körper gebunden zu haben. Sie nicht so ;o)

Nicht alle Räume waren begehbar, aber die, die es waren, waren beeindruckend. Wir sind den Flyer gefolgt und haben so unseren Rundgang gemacht. Husband war ein hervorragender Guide und erklärte den Jungs wo genau früher Decken eingezogen waren, wie Flammen- und Granatenwerfer funktionierten (es gibt dazu auch Bilder und Zeichnungen) und machte mich drauf aufmerksam, dass sogar Soldaten im Krieg nähen müssten.

Sämtliche original Gegenstände würden in dem Bunker als Teil der Ausstellung eingesetzt. Alte Kisten in dem verschiedene Utensilien hineingeschleppt und verstaut wurden ...


... Kochtöpfe in der Küche, die für die Verpflegung von 80-90 Mann ausgelegt war (dabei nur unwesentlich größer - wenn überhaupt - als eine Küche im normalen Haushalt heutzutage) und sogar alte Konservendosen im Speisekammer, die bis heute nicht geöffnet wurden. Kaum zu glauben dass das B-Werk so ausgestattet war, dass es einen ganzen Monat ohne Kontakt etc. zur Aussenwelt agieren konnte.



Ein Schlafraum mit minimalem Platzbedarf, dafür aber mit Tisch, Stühle und Suppengewürz. Zum Teil wurden 3 Betten übereinander gehängt mit knappe 50 cm Platz bis zum Bett dadrüber bzw. bis zur Decke. Aber sogar die Ketten an dem die Betten hingen würden zum abhängen der Wasserflaschen benutzt. 


Andächtig betraten wir den Bereitschaftsraum und versuchten uns vorzustellen, wie es sich für die Soldaten angefühlt haben musste, hier auf einem der Hocker zu sitzen und auf einem Befehl zu warten. Ich muss sagen, der Anblick der leeren Sitzplätze hat auf einmal die ganze Geschichte des B-Werks mit einem Schlag - für mich persönlich - ganz nah gebracht.


Das Krankenzimmer beherbergte alles, was man in so einem Mini-Krankenhaus so brauchte: Betten, Verbandsmaterial, Laken, OP-Kittel und ein OP Bett/Tisch(!). Das war etwas, dass für die Jungs total unvorstellbar war: die ganzen Bakterien, die anderen Kranken im Zimmer, und und und. Tja, es war damals eine andere Zeit - und definitiv auch eine ganz andere Situation.


Dafür waren die Belüftungsanlage, Stromerzeugung und Wasservorrichtungen schon fortgeschritten. Auch die Telekommunikationsanlage war sehr durchdacht. Zudem gab es auch drei Räume, nebeneinander, mit Durchreichen verbunden: schnelle, flurlose Kommunikation wenn es schnell gehen musste.

Überall im B-Werk stehen Info Tafeln indem zusätzliche Informationen gegeben sind. So in etwa wo man im Mauerwerk noch die Risse der Gasexplosion deutlich erkennen kann (Post-WWII, ein Anwohner hat mit Kerzenlicht eine Tür öffnen wollen) oder wo, während Aufräumarbeiten nach dem Krieg, zwei junge Merziger ihren Leben lassen müssten, weil Granaten unsachgemäß behandelt wurden. Auch gibt es ein ganze Raum im Bunker, der den 'Impact' des 2. Weltkreigs auf Stadt und Kreis Merzig auf große Tafeln beschreibt.

Es war uns klar, dass es kein 'Belustigungsausflug' sein würde. Trotzdem fanden wir es sehr interessant, auch für Familien mit älteren Kinder. Und wer nicht nur mit Infotafeln und Flyer besichtigen möchte, kann gerne eine Führung mit dem Heimatverein vereinbaren. 
Ob die Führung was kostet, das weiß ich nicht, aber einen Eintrittsgebühr besteht so nicht. Es gibt lediglich beim Ausgang eine kleine Dose für einen freiwilligen Spende zum Erhalt der Anlage.

Also für alle Interessierten:
B-Werk Besseringen
am Verkehrskreisen im Gewerbegebiet Siebend
66663 Merzig

Öffnungszeiten
Sonntags, 14h - 18h, April-September



Monday, 19 August 2013

Und sie wollten hoch hinaus

Dieses Jahr machen wir Ferien Frei Schnauze. Das heisst soviel wie: wir fahren nirgendswo mehrere Tage weg, sondern entscheiden relativ kurzfristig - je nach Wetter und Laune - was wir unternehmen möchten. Ferien Frei Schnauze heisst aber auch, dass man bestimmte 'Regel' einhalten muss, sonst schwimmt die Zeit von einem davon in dem ganzen Fluss von Verabredungsanfragen und scheinbar endlose ToDo Listen. Die oberste Regel lautet: Familienzeit geht vor! Und, überraschenderweise, keine Einwände von unseren Mini-Männer, sind sie sonst total jeck auf Freunde hierher einladen bzw. selber besuchen gehen. Zweite Regel (mehr für die Kids und auch damit wir Eltern das nicht schweifen lassen): Abends vorher wird ungefähr einen Ausblick auf den nächsten Tag gegeben - so wissen die Herrschaften ungefähr was am nächsten Tag auf sie wartet. Und wenn es nur eine 'Überraschung' sein soll.

Letzte Woche gab es eine solche Überraschung: wir haben die Kids ins Auto gepackt und sind dann - für sie - gefühlte Ewigkeiten zum Kletterwald in Aachen gefahren. Es liegt ein bisschen ausserhalb und war nicht wirklich gut ausgeschildert, aber mit Navi haben wir es dann doch gut gefunden. Und als wir erstmals da waren, war ich begeistert!

Überall deutliche Hinweise dass zuerst eine Einweisung erfolgen soll. Diese werden alle 30 Minuten gehalten, also gibt's keine große Warterei. Man muss ja auch erst in seiner Kletterkluft steigen! Die Einweisung an sich war kurz, knapp aber informativ. Effektiv auch noch, denn keiner (aus unsere Gruppe zumindest) musste den Freien Fall mitmachen. Eine kleine Übungsparcours zum Direkttesten gibt es da auch. Ein sanfter Einsteig also.
Und warum ist es so wichtig, dass die Einweisung so effektiv ist? Na ja, schaut mal selbst - ich würde nicht unbedingt darunter fallen wollen...

 

 
 Alle Parcours sind nummeriert, und - wenn ich das richtig verstanden habe - aufsteigend in Schwierigkeitsgrad und Abstand zum Boden. So weit so gut, die Theorie kann ich gut leiden. Welche Parcours man machen darf, hängt vom Alter ab. Sohn #2 dürfte also nur P1-P5 während Sohn #1 noch viel höher hinaus hätte dürfen... Kinder unter 11 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenens (max. 3 Kids pro ein Erwachsener) klettern - und das unabhängig ob es nur Babyeinfache Hindernisse sind oder nicht.
Was ich auch extrem beeindruckend gefunden habe, ist dass die Aufseher im Kletterwald auch wirklich konsequent sind. Während wir da waren, sind zwei Kids in Sohn #2's Alter auf einen Parcours hochgeklettert, da hätte Sohn #1 noch nicht mal dran gedürft. Die Eltern standen unten und guckten sich das in Ruhe an (Einerseits: Respekt - ich hätte wahrscheinlich hyperventiliert bei der Höhe. Andereseits: hallo?!). Der Aufseher hat es erstens als aller Erster gemerkt (die Eltern ausgenommen)  und zweitens, fing prompt an die Kinder Abseil Aktion einzuleiten. Nichts da mit 'Komm, ich helfe euch bis zum Ausstieg' etc., was ich mittlerweile durch andere Ausflüge fast erwartet hätte. Nein, der Herr war sehr freundlich aber auch sehr bestimmt, brachte die beiden zu einer sicheren Platform und seilte sie sehr professionell ab.

Carlos hilft auch beim Aufpassen, übrigens:

Überall gibt es auch Sitz-/Picnic Plätze, so dass man sein eigenes Stärkungspaket mitnehmen kann. Aber es gibt auch einen Kiosk für den kleinen, süßen Hunger.

Ich kann es wirklich sehr empfehlen. Unsere Jungs waren nach den drei Stunden gut ausgepowert (und das ist eine Seltenheit). Zwischendurch sind sie auch sehr nah an ihre Grenzen was Angst und Können anbelangt angekommen, aber auch das ist selten und hat mal wieder gut getan ;-) Nächste Woche planen wir den nächsten Besuch - aber psssst: nicht die Jungs davon erzählen!!!

Monday, 22 July 2013

Water Games, Owls and Jammy Stuff

Dieser Blog ist ja für meine 'Time Fillers' gedacht. Und der Mangel an Beiträgen der letzte Woche heißt nicht, dass ich die Zeit nicht gefüllt bekommen habe, sondern dass da viel zu viel zu tun war, dass ich noch Abends alles im Blog festhalten konnte.

Die letzte Schulwoche vom Schuljahr musste genauso erfolgreich zu Ende gebracht werden, wie es letztes Jahr im August anfing. Am Zeugnistag gab es wie jedes Jahr für Sohn #1, und als Premiere für Sohn #2, Frühstück in musikalische Begleitung von Reinhard Mey's 'Zeugnistag'. 
Die Mutter einer meiner ältesten Freundinnen schenkte mir eine CD von ihm, da muss Sohn #1 ungefähr 3 Jahre alt gewesen sein. Als ich die CD in den Händen hielt, der Sänger und Schreiber mir gänzlich unbekannt (so als Expat kann das schon mal vorkommen), machte ich mir auf das 'Schlimmste' gefasst. Denn so leid es mir tut, aber deutsche Musik ist bei mir immer so eine Sache (obwohl die deutschen Lieder die im letzten Jahrzehnt in den Charts auftauchen mir meistens wirklich sehr gut gefallen). Als ich jedoch 'reinschnupperhörte' war ich positiv überrascht. Ohne Kinder zu haben, hätte es mir wahrscheinlich nicht unbedingt zugesagt. Aber das schon seit einiger Zeit erledigt, war es nachher eine CD die ich auf dem Weg zur KiTa und Arbeit auch mal gehört habe und mich drüber freute, dass es Lieder gibt, die den echten 'Familienalltag' genau auf den Kopf treffen. 
Mir gefiel (u.A.) 'Zeugnistag' auf Anhieb und schon damals beschloss ich, dass es ein Familientradition werden sollte, dieses Lied am echten Zeugnistag zu hören. Im ersten Schuljahr freute sich Sohn #1 über 'EtwasAnderes' zum hören. Aber mit den Jahren merkte ich dass er mehr und mehr zuhört und die Geschichte dahinter versteht. Und dieses Jahr bestand der Zeugnis Frühstück nicht nur aus Essen und ein bisschen zuhören, sondern auch aus eine Reihe Kicheranfälle, Mitleid und Erleichterung.

Und wo wir gerade bei Reinhard Mey sind, es gibt auch das Lied 'Alle Guten Dinge sind Drei' - das war meine Woche! Wie für mich geschrieben, war es aber eigentlich nicht -  und alleine das tröstet, macht Mut und zeigt die lustige Seite von das Leben mit drei Wirbelwindkinder im Haus ;-)

Die Freie Zeitlücken geniesse ich mit den 3en. Die Zeit fliegt soooo schnell vorbei, da kann man eigentlich nur versuchen jeden Augenblick intensiv zu geniessen. Mir ist es aber letzte Woche nicht einfach gefallen. Nordische Gene sind nicht für 29°C und noch mehr ausgelegt... Beim Einkaufen habe ich dann Ein-Euronen-Wasserpistolen entdeckt und zwei für die Jungs eingepackt - nur an der Kasse die Erkenntinis: wir Eltern werden dann bestimmt unbewaffnet naß gemacht. Das ist doch ziemlich unfair! Und für den Preis kann man ruhig zwei mehr einpacken ;-)
Ich hatte glatt vergessen (ja, das liebe Alter) wieviel Spaß eine WasserPistolenPartie machen kann! Und wie gut das tut, wenn die Sonne alles andere auf Erden brutzeln lässt! 

Zwischendurch gab es dann einen Ausschlag, verursacht durch ein 'Virusinfekt' (ich liiiieeeebe diese präzise Diagnosen), dass eventuell noch ansteckend sein könnte und deswegen ein Kindergeburtstagseinladung leider, leider abgesagt werden sollte. Sohn #2 tat mir unendlich leid, da dürfte er stattdessen ein MamaSohnNachmittagsprogramm aussuchen. Und er wollte tatsächlich an meiner Nähmaschine dran... Herausgehüpft ist diese Eule. Schablonen, Zuschneiden, Nähen - fast alles alleine gemacht, nur Mutter stand direkt daneben und achtete mit Argusaugen drauf, dass keinen NähmaschinenUnfall wie es mir passiert ist, sich wiederholt. Mit Watte gestopft (es war nichts anderes da) aber für's erste tut es das auch. Und ich finde, das hat er wirklich super gemacht!

Im Sommer reiht sich auch (bei uns zumindest) ein Geburtstag nach dem nächsten. Wo wir am Samstag etwas weiter fahren mussten, um die Geburtstagen der Cousengs mitzufeiern, hatten wir gestern das Vergnügen nur eine Viertelstunde für den nächsten Kuchen fahren zu müssen. Feiern im Garten - das ist immer schön! Schnell war nicht nur der Kuchen entdeckt, sondern auch der Johannisbeerstrauch - prall mit Früchten die nur auf meine Jungs warteten. Und so war es dann auch, dass ich zum allerersten Mal irgendein Gelee/Marmelade selber zu kochen versucht habe. Aber mit Gelierzucker geht das wirklich ganz einfach! Die meiste Arbeit hatten wir mit waschen und entstielen ;-)

Heute fangen die Ferienspiele an, aber noch schlafen alle drei. Das ist das schönste an frühes Aufstehen während der Ferienzeit: diese ruhige Minuten vor dem Wirbelsturm ... Gleich werden eins, zwei, drei wach - wahrscheinlich mit tierischem Hunger und die Jungs sind bestimmt auch noch ganz hibbelig vor Vorfreude auf den kommenden Tag. Hach, wie schön es damals auch war, als ich noch jung und schön und 6,5 Wochen Sommerurlaub hatte. Da könnte man ja glatt neidisch auf die Kids werden :-)



Friday, 6 April 2012

Day Trip to the Discovery Center

Today is Good Friday and like all Good Fridays in Germany, everything is shut. Not even the cinemas are open.
So like all Good Fridays we decided to take the opportunity to have real quality family time and go on a day trip that everyone of us would enjoy. After thinking long and hard about this and having the one or other short discussion on whether or not a suggestion is a good or bad idea, we all agreed to cross the border to the Netherlands and revisit Continium in Limburg, NL:

Clicking on the image will redirect to Continium homepage.

This user to be a Technology Museum but a few years  back they decided to change it into a Discovery Center. It's great for all people interested in science and technology. This center is so great because it's explicitly wanted that the guests try out the experiments, games, etc.. Great for the kids to have a hands-on experience with science and  technology. And it's extremely children-friendly!

 You have two main areas in Continium: the standard experiment and exhibition zone and the changing exhibitions.
In the standard area you have main themes in which the displays and experiments sometimes change but without any special regularity. It's fun each time you go in there though. There is also a Hall of Fame in which the most special objects are put on display in a huge room for themselves. These mainly have something to do with the main theme of the standard area. Today it was mining and Dutch porcelain.
The changing exhibition area is currently under the motto Get Smart - entertain your brain. It was amazing. A lot of mind games, puzzles and great experiments that show you that your brain is far more complex than we would ever dream of. My favourite experiment was the revolving tunnel. You had a few steps to a bridge that lead through it's center - not moving one inch. The inside of the tunnel was painted with black stripes and the tunnel itself was revolving around the bridge. Nothing very fancy from the outside but one step into this tunnel and I was hanging onto the bridge railing. I could not believe this, how an optical effect could influence your sense of balance that much that it doesn't matter if you know that the ground beneath your feet is not moving - you will continue to topple over until you close your eyes.
That's not all there is to continium. There is also a theatre area in which various topics are presented to the visitors, a 3D cinema that shows short documentary films  (for example on dinosaurs), a small restaurant for a snack inbetween (also with the possibility to sit outside and with a small kids playground) and of course, The Lab.

Today we finally had enough time to let the kids select a lab packet. Our 10 year old selected glass engravement and our 6 year old chose to build a morse code buzzer (it's louder than our fire alarm ...). ,
Anyhow,  after selecting their packet, the boys were handed out their building boxes and we all took a seat at the lab tables. The whole process of building the morse code buzzer and engraving the glass were explained in word and with pictures, making it really easy for my pre-schooler to see himself what the next steps in the building process were.
These packets just took them about half an hour but there are many more to choose from. They are all sorted for certain age groups so the kids have enough to choose from and there will almost certainly be at least one thing that they would like. Some of the packets I saw today was Monster Slime, Hair Gel, Wall Clock, Solar Powered Fan,... taking everything from about 30 - 90 minutes time to complete. The best thing about this though is that you have everything you need for such 'mini projects' available at once and you don't have the superglue marks on your own kitchen table ;-) The kids are as proud as punch with their work!

The discovery center was not that full up with people today, probably because it was a normal working day in the Netherlands. But there were two childrens' birthday parties being held there: one for the age group around 7 and the other one we met in The Lab were about 12. It was a great day out for all of us - parents included - and will not be the last visit to Continium!!